Kaufnebenkosten in Bayern
Wer in Bayern ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt 3,5 % Grunderwerbsteuer auf den Kaufpreis, dazu rund 2 % für Notar und Grundbuch und eine Maklerprovision, wenn ein Makler vermittelt hat. Das ist die niedrigste Grunderwerbsteuer aller Bundesländer.
Grunderwerbsteuer
3,5 %
Notar und Grundbuch
2 %
Makler, Anteil des Käufers
3,57 %
Was es bei typischen Kaufpreisen kostet
Kaufnebenkosten in Bayern, mit Makler; ohne Makler entfällt die letzte Spalte.
| Kaufpreis | Grunderwerbsteuer | Notar und Grundbuch | Makler | Summe |
|---|---|---|---|---|
| 250.000 € | 8.750 € | 5.000 € | 8.925 € | 22.675 € (9,1 %) |
| 400.000 € | 14.000 € | 8.000 € | 14.280 € | 36.280 € (9,1 %) |
| 600.000 € | 21.000 € | 12.000 € | 21.420 € | 54.420 € (9,1 %) |
| 800.000 € | 28.000 € | 16.000 € | 28.560 € | 72.560 € (9,1 %) |
Gut zu wissen
Die Grunderwerbsteuer fällt auf den Preis der Immobilie selbst an. Bewegliche Gegenstände wie eine Einbauküche können im Vertrag gesondert ausgewiesen werden; darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an.
Notar- und Grundbuchkosten sind gesetzlich geregelt und überall etwa gleich: rund 1,5 % und 0,5 % des Kaufpreises.
Banken finanzieren die Kaufnebenkosten selten mit. Planen Sie, sie aus Eigenkapital zu zahlen – und behalten Sie zusätzlich eine Reserve.
Grunderwerbsteuer in allen Bundesländern
Stand 2026, vom niedrigsten zum höchsten Satz.