Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer nach Bundesland, Notar, Grundbuch und Makler – und wie viel Darlehen Sie brauchen.

49.815 € Kaufnebenkosten

Zusätzlich zum Kaufpreis zahlen Sie 49.815 € Kaufnebenkosten (11,1 %). Mit Ihrem Eigenkapital müssen Sie 409.815 € aufnehmen.

Das entspricht einem Beleihungsauslauf von 91,1 %: bis 100 % – rechnen Sie mit einem spürbaren Aufschlag.

Immobilie
Kaufpreis Der mit dem Verkäufer im notariellen Kaufvertrag vereinbarte Preis. Alle Kaufnebenkosten werden daraus berechnet.

Wie im Inserat oder in Ihrem Angebot

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Bundesland Jedes der 16 Bundesländer legt seine Grunderwerbsteuer selbst fest. Deshalb hängen die Kaufnebenkosten davon ab, wo die Immobilie liegt. Mehr zu diesem Begriff

Wo die Immobilie liegt – bestimmt die Grunderwerbsteuer

Gebühren
Notar Jeder Immobilienkauf muss in Deutschland notariell beurkundet werden. Der Notar entwirft den Vertrag und kümmert sich um die Eintragungen. Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt (GNotKG), grob 1–1,5 % des Kaufpreises. Mehr zu diesem Begriff
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Grundbuch Das amtliche Register, in dem steht, wem ein Grundstück gehört und welche Darlehen darauf abgesichert sind (Grundschuld). Ihre Eintragung als Eigentümer und die Grundschuld der Bank kosten etwa 0,5 % des Kaufpreises. Mehr zu diesem Begriff
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Maklerprovision Das Honorar des Immobilienmaklers. Bei Häusern und Wohnungen zahlt der Käufer höchstens die Hälfte; üblich sind 3,57 % des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Beim Kauf direkt vom Eigentümer fällt sie nicht an. Mehr zu diesem Begriff

Ihr Anteil inkl. MwSt.; 0, wenn Sie ohne Makler kaufen

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Geld
Eigenkapital Erspartes, das Sie selbst in den Kauf einbringen. Banken erwarten, dass es mindestens die Kaufnebenkosten deckt; mit 20 % des Kaufpreises oder mehr zusätzlich gibt es deutlich bessere Zinsen. Mehr zu diesem Begriff

Ihr eingebrachtes Eigenkapital

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Weitere Angaben
Möbel und Einbauten Bewegliche Gegenstände, die Sie mit der Immobilie kaufen, können im Vertrag gesondert ausgewiesen werden. Darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an, das senkt die Steuer. Setzen Sie den Wert realistisch an – das Finanzamt kann ihn prüfen.

z. B. eine Einbauküche

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Renovierung Arbeiten, die Sie direkt nach dem Kauf planen, etwa ein neues Bad oder neue Böden. Sie werden zum Darlehen addiert; Grunderwerbsteuer fällt darauf nicht an.

Wird zusammen mit dem Kauf finanziert

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Die Ergebnisse aktualisieren sich bei der Eingabe.

Kaufnebenkosten Kaufnebenkosten Kosten zusätzlich zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Zusammen 7–15 % des Kaufpreises, je nach Bundesland. Banken finanzieren sie selten mit – planen Sie, sie aus Eigenkapital zu zahlen. Mehr zu diesem Begriff
49.815 €
Gesamtkosten Gesamtkosten Kaufpreis plus Kaufnebenkosten plus Renovierung – alles, was der Kauf Sie kostet.
499.815 €
Benötigtes Darlehen Darlehensbetrag Die Gesamtkosten abzüglich Ihres Eigenkapitals. Diesen Betrag beantragen Sie bei der Bank. Der Betrag, den Sie von der Bank leihen – in der Regel Kaufpreis plus Kaufnebenkosten, abzüglich Ihres Eigenkapitals. Mehr zu diesem Begriff
409.815 €
Beleihungsauslauf Beleihungsauslauf Hier: das Darlehen geteilt durch Kaufpreis plus Renovierung. Banken rechnen mit ihrem eigenen, niedrigeren Beleihungswert, ihr Wert liegt deshalb meist etwas höher. Das Darlehen im Verhältnis zum Wert der Immobilie. Je niedriger, desto geringer das Risiko der Bank und desto besser Ihr Zins – die üblichen Stufen sind 60 %, 80 %, 90 % und 100 %. Banken rechnen mit ihrem eigenen, vorsichtigen Beleihungswert, oft 10–20 % unter dem Kaufpreis; ihr Wert liegt deshalb höher als Darlehen ÷ Kaufpreis. Mehr zu diesem Begriff
91,1 %

Was zusätzlich anfällt Kaufnebenkosten Kosten zusätzlich zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Zusammen 7–15 % des Kaufpreises, je nach Bundesland. Banken finanzieren sie selten mit – planen Sie, sie aus Eigenkapital zu zahlen. Mehr zu diesem Begriff

Fällig wenige Wochen nach dem Notartermin, jeweils mit dem Satz vom Kaufpreis

Grunderwerbsteuer
24.750 € 5,5 %
Notar
6.750 € 1,5 %
Grundbuch
2.250 € 0,5 %
Makler
16.065 € 3,57 %
Kaufnebenkosten
49.815 €

Wie der Kauf bezahlt wird Wie der Kauf bezahlt wird Zuerst wird Ihr Eigenkapital eingesetzt, den Rest finanziert die Bank. Je größer Ihr Anteil, desto besser der Zins, der Ihnen angeboten wird.

Anteile an den Gesamtkosten, einschließlich Nebenkosten und Renovierung

Eigenkapital
90.000 € 18 %
Darlehen
409.815 € 82 %
Gesamtkosten
499.815 €

Grunderwerbsteuer in Deutschland Grunderwerbsteuer Eine einmalige Steuer auf den Immobilienkauf, je nach Bundesland 3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises. Das Finanzamt schickt den Bescheid nach dem Kauf; erst nach Zahlung werden Sie als Eigentümer eingetragen. Bewegliche Gegenstände wie eine Einbauküche können gesondert ausgewiesen werden und bleiben steuerfrei. Mehr zu diesem Begriff

Dieselbe Immobilie für 450.000 € in jedem Bundesland

Nächster Schritt

Diese Zahlen in die anderen Rechner übernehmen

So wird gerechnet

Die Grunderwerbsteuer wird mit dem Satz Ihres Bundeslandes auf den Kaufpreis berechnet; bewegliche Gegenstände wie eine Einbauküche, die im Vertrag gesondert ausgewiesen sind, bleiben steuerfrei. Notar, Grundbuch und Makler werden als Anteil vom Kaufpreis gerechnet.

Kaufpreis plus Nebenkosten plus Renovierung ergibt die Gesamtkosten; abzüglich Ihres Eigenkapitals bleibt das Darlehen. Der Beleihungsauslauf setzt das Darlehen ins Verhältnis zum Wert der Immobilie.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?

Zusammen meist 7 bis 15 % des Kaufpreises: 3,5 bis 6,5 % Grunderwerbsteuer je nach Bundesland, etwa 1,5 % Notar, 0,5 % Grundbuch und gegebenenfalls bis zu 3,57 % Makler.

Kann man die Grunderwerbsteuer senken?

Bewegliche Gegenstände wie Einbauküche oder Möbel können im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen werden; darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an. Der Wert sollte realistisch sein, denn das Finanzamt kann ihn prüfen.

Finanziert die Bank die Kaufnebenkosten mit?

Selten und nur zu höheren Zinsen. Planen Sie, die Nebenkosten aus Eigenkapital zu zahlen.

Dies sind Schätzungen als Planungshilfe – keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Sie beruhen auf den deutschen Steuerregeln für 2026, gehen von gleichbleibenden Renditen und Zinsen aus und vereinfachen dort, wo es auf der Seite steht. Prüfen Sie die Zahlen mit Ihrer Bank oder Ihrem Steuerberater, bevor Sie entscheiden.