Kaufnebenkosten
Grunderwerbsteuer nach Bundesland, Notar, Grundbuch und Makler – und wie viel Darlehen Sie brauchen.
49.815 € Kaufnebenkosten
Zusätzlich zum Kaufpreis zahlen Sie 49.815 € Kaufnebenkosten (11,1 %). Mit Ihrem Eigenkapital müssen Sie 409.815 € aufnehmen.
Das entspricht einem Beleihungsauslauf von 91,1 %: bis 100 % – rechnen Sie mit einem spürbaren Aufschlag.
- Kaufnebenkosten Kaufnebenkosten Kosten zusätzlich zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Zusammen 7–15 % des Kaufpreises, je nach Bundesland. Banken finanzieren sie selten mit – planen Sie, sie aus Eigenkapital zu zahlen. Mehr zu diesem Begriff
- 49.815 €
- Gesamtkosten Gesamtkosten Kaufpreis plus Kaufnebenkosten plus Renovierung – alles, was der Kauf Sie kostet.
- 499.815 €
- Benötigtes Darlehen Darlehensbetrag Die Gesamtkosten abzüglich Ihres Eigenkapitals. Diesen Betrag beantragen Sie bei der Bank. Der Betrag, den Sie von der Bank leihen – in der Regel Kaufpreis plus Kaufnebenkosten, abzüglich Ihres Eigenkapitals. Mehr zu diesem Begriff
- 409.815 €
- Beleihungsauslauf Beleihungsauslauf Hier: das Darlehen geteilt durch Kaufpreis plus Renovierung. Banken rechnen mit ihrem eigenen, niedrigeren Beleihungswert, ihr Wert liegt deshalb meist etwas höher. Das Darlehen im Verhältnis zum Wert der Immobilie. Je niedriger, desto geringer das Risiko der Bank und desto besser Ihr Zins – die üblichen Stufen sind 60 %, 80 %, 90 % und 100 %. Banken rechnen mit ihrem eigenen, vorsichtigen Beleihungswert, oft 10–20 % unter dem Kaufpreis; ihr Wert liegt deshalb höher als Darlehen ÷ Kaufpreis. Mehr zu diesem Begriff
- 91,1 %
Was zusätzlich anfällt Kaufnebenkosten Kosten zusätzlich zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Zusammen 7–15 % des Kaufpreises, je nach Bundesland. Banken finanzieren sie selten mit – planen Sie, sie aus Eigenkapital zu zahlen. Mehr zu diesem Begriff
Fällig wenige Wochen nach dem Notartermin, jeweils mit dem Satz vom Kaufpreis
- Grunderwerbsteuer
- 24.750 € 5,5 %
- Notar
- 6.750 € 1,5 %
- Grundbuch
- 2.250 € 0,5 %
- Makler
- 16.065 € 3,57 %
- Kaufnebenkosten
- 49.815 €
Wie der Kauf bezahlt wird Wie der Kauf bezahlt wird Zuerst wird Ihr Eigenkapital eingesetzt, den Rest finanziert die Bank. Je größer Ihr Anteil, desto besser der Zins, der Ihnen angeboten wird.
Anteile an den Gesamtkosten, einschließlich Nebenkosten und Renovierung
- Eigenkapital
- 90.000 € 18 %
- Darlehen
- 409.815 € 82 %
- Gesamtkosten
- 499.815 €
Grunderwerbsteuer in Deutschland Grunderwerbsteuer Eine einmalige Steuer auf den Immobilienkauf, je nach Bundesland 3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises. Das Finanzamt schickt den Bescheid nach dem Kauf; erst nach Zahlung werden Sie als Eigentümer eingetragen. Bewegliche Gegenstände wie eine Einbauküche können gesondert ausgewiesen werden und bleiben steuerfrei. Mehr zu diesem Begriff
Dieselbe Immobilie für 450.000 € in jedem Bundesland
Jedes Bundesland im Detail: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen.
Nächster Schritt
Diese Zahlen in die anderen Rechner übernehmen
So wird gerechnet
Die Grunderwerbsteuer wird mit dem Satz Ihres Bundeslandes auf den Kaufpreis berechnet; bewegliche Gegenstände wie eine Einbauküche, die im Vertrag gesondert ausgewiesen sind, bleiben steuerfrei. Notar, Grundbuch und Makler werden als Anteil vom Kaufpreis gerechnet.
Kaufpreis plus Nebenkosten plus Renovierung ergibt die Gesamtkosten; abzüglich Ihres Eigenkapitals bleibt das Darlehen. Der Beleihungsauslauf setzt das Darlehen ins Verhältnis zum Wert der Immobilie.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?
Zusammen meist 7 bis 15 % des Kaufpreises: 3,5 bis 6,5 % Grunderwerbsteuer je nach Bundesland, etwa 1,5 % Notar, 0,5 % Grundbuch und gegebenenfalls bis zu 3,57 % Makler.
Kann man die Grunderwerbsteuer senken?
Bewegliche Gegenstände wie Einbauküche oder Möbel können im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen werden; darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an. Der Wert sollte realistisch sein, denn das Finanzamt kann ihn prüfen.
Finanziert die Bank die Kaufnebenkosten mit?
Selten und nur zu höheren Zinsen. Planen Sie, die Nebenkosten aus Eigenkapital zu zahlen.